Kontakt

Rufen Sie uns einfach an:

 

+49 6128 609156 o. 57

 

oder senden Sie uns eine E-Mail:

 

guentherkiefer@kiefergroup.de

 
Sie lesen heute - `wir schreiben den 17.12.1970 .... -,
 
Gegen eine Spende - in Höhe von 19.90€, incl. MWST - für die `KieferGroup` Trust in People/ Menschen Helfen Menschen - bekommen Sie eines der nachfolgenden Günther Kiefer Bücher als PDF-Dokument per Mail-Anlage -.
 
Publikationen:
 
`Wenn ich an Deutschland denke` - Teil I - Ein Erfahrungs- und Zustandsbericht -. Buch, mit 230 Seiten, zu 19.90€.
 
`Wenn ich an Deutschland denke`-Teil II - oder - Das andere Leben des Günther Kiefer. Buch, mit 107 Seiten, zu 19.90€.
 
`Wenn ich an Deutschland denke` - Teil III - Reflexe der Deutschen (Judikative, Legislative, Exekutive). Buch, mit 142 Seiten, zu 19.90€
 
 
Auszüge Publikationen:
 

`Wenn ich an Deutschland denke`, Teil II – oder – Das andere Leben des Günther Kiefer, geschrieben und überarbeitet von Günther Kiefer, im April/ Juni 2018

 

Wir schreiben den 17. Dezember 1970. Es ist ein trüber, kalter Wintertag. Der schlecht geheizte und dreckige Regionalzug, aus den 1940gern, mit einer schnaubenden Dampflok als Zugmaschine, bewegt sich langsam schnaufend, über mäandernde Gleise, von Greiz, an der `Weißen Elster` entlang, in Richtung Gera, der SBZ/ DDR Bezirkshauptstadt, des gleichnamigen Bezirkes.

 

Wir waren kurz vor Gera; es muss so gegen 07.30 Uhr gewesen sein, als sich zwei Transportpolizisten auf meine Sitzreihe zuschoben, mich prüfend anschauten und fragten: `Sind sie der Günther Kiefer`? Ich antwortete – `ja -, der bin ich`. Einer der beiden Trapos sagte nun - `dann kommen sie mal mit`.

 

Ich fragte im Hinausgehen, was denn los sei, was einer der beiden Trapos kurz & barsch mit dem Satz – `sie sind verhaftet` – beantwortete - `Sie werden jetzt der Polizei überstellt`.

 

Wir kamen am Bahnhof an; die Leute - auf den Bahnsteigen - schauten, ob meiner beiden `Bodyguards`. Und ich ging nun - gut `behütet` und schnurstracks - auf das Büro der Bahnhofspolizei zu, wo schon zwei `Grüne` (Volkspolizei) standen, um mich in Empfang zu nehmen. Sie ließen sich meinen Personalausweis zeigen, nahmen mich in ihre `Mitte`, um mich zur außerhalb des Bahnhofes stehenden `Grünen Minna` (Polizeitransporter) zu `geleiten`.

 

Kaum angekommen, `baten` sie mich einzusteigen, in den hinteren Trakt des B 1000 (Ostzonen Kleintransporter), mit vergitterten Fenstern und `gesiebter Luft`, dem Mief, der solchen Fahrzeugen immer zu eigen ist.

 

Wir fuhren zur Volkspolizei, wo ich einer Erstvernehmung zugeführt wurde, in Anwesenheit der STASI und in Anwesenheit der örtlichen Straf-Vollzugs-Behörden. Die Herren sagten – Kiefer, sie wollten unser Land illegal (Republikflucht) verlassen und andere – Mittäter – zur Flucht animieren (Beihilfe zur Republikflucht), was einen schweren Straftatbestand darstellt und hart bestraft werden würde -. Und – `leugnen se nich, Giefer, mer wissen sowieso alles` (in breitem Sächsisch).

 

Nachdem sie mir ihr geballtes Wissen um die Ohren gehauen hatten (sie wussten tatsächlich vieles), verfrachteten sie mich wieder in die `Grüne Minna`, um mich in die JVA-Gera zu verbringen, in die ich, nach kurzem Aufnahmeprocedere - Bekleidungsempfang, Einweisung, weiteres Verhör - als U-Häftling `einzog`.

 

Ich kam in Zelle 103; 4,50 x 2,50m Dreck, Mief und Glasziegel, anstatt einem Fenster, die uns den Blick nach draußen – in die Freiheit – versperren sollten. Schummeriges Licht, zwei ...........

 

das Buch können sie beim Autor - Günther Kiefer - bestellen