Mit 7 begann mein Sportlerleben,
ohne, dass ich davon etwas ahnte, noch, dass irgendein Talent zu erkennen gewesen wäre. Ich schaffte nicht einen Klimmzug, am Seil hing ich, wie ein `nasser Sack` und zum (längeren) Laufen fehlte mir die Luft. So, liebe KieferGroup-Medien Leser, begann mein Leistungssportlerleben. Meine Sportlehrer wiesen mich auf meine Defizite hin und motivierten mich immer wieder, mehr zu tun. Das Übrige besorgten meine `Klassenkameraden`. Mein Ehrgeiz war geweckt und ich nutzte zunächst den Sportunterricht, um besser zu werden.
Es dauerte eine Weile und ich schaffte die ersten Klimmzüge, konnte einmal/ mehrmals das Seil (5 Meter, bis zur Turnhallendecke) hochklettern und ich begann mich für Ballspiele (Völkerball, Handball) zu interessieren, neben dem wöchentlichen Schwimmtraining. Es dauerte auch hier nicht allzu lang und ich wurde in die jeweiligen Mannschaften (basierend auf Leistung) gewählt. Geräteturnen (1,95m Körpergröße) und Fußball, blieben mir allerdings fremd.
Ab Klasse 8 wurden die sog. Leistungsträger motiviert - in Sportfördergruppen - ihr Talent weiterformen zu lassen, um vielleicht an eine Sportschule delegiert zu werden, um mal Olympiasieger werden zu können. Mein Laufen – 100, 200, 400m – wurde immer besser, wobei mir für die Langstrecken weiter die Luft fehlte. Hoch- und Weitsprung wurden weitere Günther Kiefer Disziplinen, wobei der Weitsprung zu meiner Paradedisziplin wurde. 6,92m - mit 15 Jahren - und ohne spezielles Training.
Meine Sportlehrer waren der Meinung – Zitat – wenn der Günther 7m fast ohne Training springt, schafft er die 8m, um in München 1972 eine Medaille zu gewinnen, auch noch – Zitat Ende.
Und damit begannen die Probleme. Mein Training sollte spezialisiert und umfänglich gesteigert werden, was ich nicht wollte. Für ein totalitäres System zu gewinnen, war nicht meins. Und ich wollte eh raus, aus diesem Land. Also steigerte ich nicht das Training, sondern meine Anstrengungen, Ost-Deutschland verlassen zu können. Da kam mir der `Zufall` zu Hilfe, wie Sie in einem meiner Bücher machlesen können.
1973 stand ich beim USC (Unisportclub Mainz) auf der `Matte`, berichtete und erläuterte meine Ziele. Wir kamen zum Ergebnis, dass der lange Trainingsausfall (mehr als 2 Jahre) und das Alter (über 20), einem Ziel, wie dem Meinen, absolut entgegenstünden. Zudem wurde wieder von erheblichen Trainingsumfängen geredet, die ich nicht wollte. Und so wurde aus dem Leistungstalent – Ziel Olympiamedaille – ein Breitenleistungssportler. Ich suchte mir meine Trainings aus – Leichtathletik, Kraft- und Zirkeltraining – ohne auf Trainingsumfänge schauen zu müssen. Mein Training war – und blieb – lustbasiert. Ich testete zudem mehrere Sportstudios, Trainingsmethoden, fuhr (Renn-)Rad und ich ging wieder schwimmen, um mir Kraulen und Delphin beizubringen.
Ohne Leistungs- und Trainerstress entwickelte sich die Trainingsmethode Kiefer.
Ich hörte/ lauschte auf mein Gefühl/ in mich hinein. Ich achtete genau darauf, was meinem Körper guttut und entwickelte daraus mein Training – mein Wohlfühl- und Gesundtraining -. Ich studierte Trainingsmethoden, Trainer, Therapeuten, Sportwissenschaftler und Sportärzte und ließ dieses Wissen – reflektiert und analysiert – in mein Training einfließen. Ich begann Mit-Menschen zu trainieren, was mir – zunächst – wenig Freunde machte, da meine ganzheitlichen Trainingsziele – Geist, Seele, Körper – den Trainingszielen der zu Trainierenden – schnell fit werden, schnell besser werden und dass möglichst ohne großen Aufwand – konträr gegenüberstanden. Ich brach dieses `Training` ab.
Ich kümmerte mich fortan nur noch um Einzelpersonen, die meinen Trainingsansatz verstehen und verinnerlichen wollten. Die balanciert/ stressfrei leben und trainieren wollten. Und Glück verspüren wollten, bei allem, was sie taten/ tun. Und so entwickelte ich über Jahrzehnte die Trainingsmethode Kiefer, die gesund und glücklich macht und die die Freude am Leben erhält.
An diesem Geist-, Seele- und Körpertraining können Sie teilnehmen/ teilhaben, wenn Sie wollen. Es beginnt in Ihrem persönlichen Umfeld, um Ihr Training genau auf dieses Umfeld und auf Sie abstimmen zu können. Dann beginnt langsam die Entwicklung, zu einem Mehr und zu einem Besser, um vieles leichter bewältigen zu können. Wer richtig trainiert/ lebt, der schwebt.
Herzlichst
Ihr Günther Kiefer
KG Health