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Die - KG Philosophie - publiziert 

 

regelmäßig Beiträge: Sie lesen heute:  `GK als Menschenrechtler`

 

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So latschte/ schwankte Andreas – wegen der viel zu hohen und krummen Absätze - eines schönen Tages – und uns zublinzelnd – davon, um sich so in einem Wiesbadener Supermarkt – als Regal-Sklave – vorzustellen. Sein Blick signalisierte uns – ich geh da mal hin, damit mir die `Stütze` - 11€ am Tag - nicht gestrichen wird, arbeite aber nicht für 1€ als Regal-Sklave -.

 

Er hatte Recht. Einen Mit-Menschen bewusst und damit vorsätzlich so zu verunstalten und ihn dann auch noch so zu einem `Bewerbungsgespräch` zu schicken, ist in höchstem Maß entwürdigend und sicher strafrechtlich relevant.

 

Unser Andreas kannte diese `Spielchen` seit Jahren und zur Genüge und verabschiedete sich deshalb eines Tages - aus diesem und aus anderen Gründen - von uns gen München. Als wir ihn fragten, wie er die Fahrt finanziert, sagte er - spitzbübisch lächelnd - kein Problem, wenn ich da eine Arbeit nachweisen kann, und das kann ich, zahlt das Amt. Andreas sah seine weitere Zukunft auf dem Oktoberfest und wir sahen ihn nie wieder.

 

Und wir lernten unseren Peter kennen, der 11 Jahre – wegen Einbruchs mit schwerer Körperverletzung – einsaß und uns ausführlich davon erzählte. Er kam – in aller Regel - am späten Morgen in die Teestube und er roch meist nach einem teuren und fast jeden Tag wechselnden Herren-Duft. Als wir ihn danach fragten, wie er das finanziert, sagte er – ich gehe jeden Tag durch die Parfümerie-Abteilung eines nahegelegenen Kaufhauses und sprühe mich ein -.

 

Und er hatte, wie viele andere, immer seinen `Sprit` dabei. Bei ihm war es Weißwein, bei anderen stärkeren Getränken. In der Teestube war Alkohol verboten. Er musste draußen, vor der Teestube, verzehrt werden, was widersinniger und dümmer kaum sein kann. Peter umging dieses Verbot, in dem er den Inhalt seiner Weinflasche in eine Thermosflasche und von da in eine Teetasse füllte, um diesen `Tee` dann genüsslich zu schlürfen.

 

Wenn er genug vom Wein, vom Essen und von den Gesprächen hatte, packte er seine `7 Sachen`, ging in den nächsten Supermarkt, `borgte` sich dort eine Flasche Champagner aus und ging damit zu seiner Freundin feiern. Oder, wie einer der Mit-Teestübler formulierte – seinen Pinsel nass machen -.

 

Und wir lernten den zahnlosen Manfred kennen und viele andere, sympathische Mit-Menschen, um die sich keiner – auch kein Amt - wirklich kümmerte und denen ihre Perspektivlosigkeit, der Alkoholmissbrauch und das einsame/ würdelose Leben auf der Straße, nicht nur anzusehen war; sie vegetierten teils auch in prekären – vom Amt zugewiesenen - `Wohnungen` dahin – was ihnen eher früher, als später – zum Verhängnis wurde und zu ihrem viel zu frühen Ableben führte.

 

Und wir lernten Rentner kennen, deren Rente so niedrig war, dass sie das tägliche Angebot der Teestube sehr gern annahmen, auch, um nicht allein zu sein, um – immer die gleichen - Gespräche zu führen und um einen Kaffee – in Gemeinschaft – trinken zu können. Und wir lernten HARTZ-IV-Empfänger kennen, denen das meiste ihres HART IV Satzes rechtswidrig  ..... weiter im Buch .....