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Die `KG Philosophie` publiziert 

 

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Sie lesen heute:  `Einkommensungleichheit`

 

     Quelle/  LINK: https://www.arm-und-reich.de/

 

Die Schere öffnet sich nicht weiter

 

Die Spreizung der Einkommen hat sich in Deutschland zwar auf lange Sicht vergrößert. Im vergangenen Jahrzehnt hat sich der Trend aber nicht mehr fortgesetzt. Wie sich die Corona-Krise auf die Verteilung von Einkommen und Vermögen auswirken wird, ist derzeit noch ungewiss.

 

Die Wirtschaft sucht dringend nach fähigen Mitarbeitern und zahlt ihnen gute Löhne. Gleichzeitig stehen Geringqualifizierte im Konkurrenzkampf mit Arbeitern aus Niedriglohnländern, zunehmend auch mit Algorithmen, die immer mehr Aufgaben übernehmen.

 

Das Ergebnis dieser Entwicklung ist, dass sich die Einkommensschere in Deutschland – wie in allen Industriestaaten – in den vergangenen Jahrzehnten geöffnet hat. So hat sich der Gini-Koeffizient der bedarfsgewichteten Nettohaushaltseinkommen zwischen 1991 bis 2017 von 0,248 auf 0,289 Punkte erhöht.

 

Ein Großteil des Anstiegs ist Ende der 1990er Jahre und Anfang der 2000er Jahre zu beobachten. Seit 2005 ist der Gini-Koeffizient jedoch nahezu unverändert geblieben und schwankt um 0,29 Punkte. Ein Gini-Koeffizient von 0 bedeutet, dass alle verglichenen Personen genau das gleiche Einkommen verdienen. Ein Wert von 1 bedeutet, dass eine einzige Person das gesamte Einkommen erhält und alle anderen nichts.

 

weiter unter o.g. LINK (incl. Grafiken)