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Sie lesen heute: `Gebäudemodernisierung`
Quelle/ LINK: https://mieterbund.de/
(dmb) Der Deutsche Mieterbund (DMB) begrüßt, dass sich Bundesjustizministerin Hubig für Mieterschutz im geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) einsetzt, das heute in erster Lesung im Bundestag beraten wird. Der Gesetzesentwurf enthält Regelungen, die Mieterinnen und Mieter vor unwirtschaftlichen Kosten schützen sollen. „Wir erwarten, dass dieses Versprechen mit den Vorschlägen zur hälftigen Aufteilung von CO2-Kosten, Kosten für Netzentgelte und Biogasanteilen zwischen Vermietern und Mietern konsequent und wirksam umgesetzt wird“, erklärt die Präsidentin des Deutschen Mieterbundes, Melanie Weber-Moritz.
Die geplanten Regelungen sehen vor, dass der Einbau von Gas- und Ölheizungen weiterhin möglich sein soll, sofern ab 2029 anteilig CO2-neutrale Brennstoffe eingesetzt werden. Zahlreiche Studien zeigen jedoch, dass diese Technologien für Verbraucherinnen und Verbraucher langfristig deutlich teurer werden. Steigende CO2-Preise, höhere Netzentgelte sowie teure Beimischungen wie Biogas oder Wasserstoff treiben die Heizkosten in die Höhe – Kosten, die bislang vollständig von den Mieterinnen und Mietern getragen werden, obwohl sie keinen Einfluss auf die Investitionsentscheidungen der Vermietenden haben.
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