Kontakt

Rufen Sie uns einfach an:

 

+49 6128 609156 o. 57

 

oder senden Sie uns eine E-Mail:

 

guentherkiefer@kiefergroup.de

Liebe KieferGroupMedien Leser,

 

die Gäste bei Maybrit Illner haben gestern – wieder einmal gezeigt – wessen Geistes Kind sie sind. Pauschal wurden die Armen und die `Faulen` - zum widerholten Male - aufgefordert, doch arbeiten zu gehen, da es ihnen dann besser ginge. Es wurde wieder mal am Arm sein, am Empfang von Transferleist-ungen und am Willen oder Unwillen der Empfänger herumgedoktert/ herum orakelt.

 

Die Unternehmerin Ostermann sagte – ja, wir beschäftigen auch Hartz IV Empfänger. Einige wollen, einige nicht. Sie nannte das Beispiel von einem, dem sie, nach einem Praktikum/ nach der Probezeit, eine VollzeitSchichtStelle angeboten habe – Arbeitszeit bis 19.00 Uhr und samstags bis mittags – die dieser ablehnte, angeblich mit der Begründung, die Arbeit sei ihm zu schwer und die Arbeitszeit zu lang. Ich denke, der `Neinsager` wird gute Gründe gehabt haben, diesen Job nicht anzunehmen. Es ist arrogant zu glauben, dass jeder froh sein müsse, wenn er einen Job angeboten bekommt und sei er noch so mies.

 

Es kann nicht erstrebenswert sein – zu den gegenwärtigen Arbeitsbedingungen - bei einem Discounter als Palletten- und Regalsklave zu arbeiten. Und es kann auch nicht erstrebenswert sein, irgendwo Gemüsekisten zu wuchten oder irgendwo das Klo zu putzen. Es ist zynisch und dumm, wenn Spahn und Habeck sagen, ja, auch wir würden Klo putzen, weil es auch für uns zumutbar ist. Erstens wissen die Beiden , dass sie wohl nie in die Verlegenheit kommen werden. Und zweitens, wenn ein Mensch – z.B. ein ehemaliger Minister  – über längere Zeit Klo putzt, weil er gegenwärtig keinen anderen Job bekommt, ist er damit weg vom Markt/ weg vom Fenster. Der wird nie wieder einen seiner Ausbildung angemessenen Job bekommen. Und das wissen die Mit-Menschen, die vom JobCenter/ von der ARGE in einen prekären Job rechtswidrig gedrängt werden, ganz genau. Sie wehren sich dagegen und das zu Recht.

 

Wir müssen aufhören, Macht – von oben nach unten – auszuüben. Wir müssen aufhören, Mit-Menschen zu erpressen und zu entwürdigen. Wir müssen aufhören, Mit-Menschen zu zweite Klasse Menschen machen zu wollen, weil sie das zu Recht als entwürdigend empfinden. Wir müssen aufhören, Mit-Menschen prekär zu beschäftigen. Wir müssen aufhören, Mit-Menschen Tafeln und Teestuben zuzumuten. Wir müssen aufhören, uns an den Mit-Menschen zu bereichern, die sich nicht wehren können.

 

Ein mitmenschliches Miteinander, von Achtung und Wertschätzung getragen, muss das bisherige menschverachtende BeschäftigungsSystem ersetzen. Ein - an eine nachvollziehbar kreative Entwicklung – gekoppeltes Bürgergeld, muss die Transferleistungspolitik ersetzen, damit sich Mit-Menschen frei, ohne restriktiven Druck und ohne Existenzangst, die krank macht, entwickeln können.

 

Für dieses System der freien und mitmenschlichen Entwicklung, stehen hohe dreistellige Mrd.-Beträge zu Verfügung. Alle Vermögen – über 1 Mio. € – werden eingezogen. Unnötige Behörden, Ämter – wie Arbeits-ämter, ARGEN/JobCenter – und Steuerschlupflöcher werden geschlossen. Steuerbetrug und Steuerverschwendung werden unterbunden und empfindlich bestraft. Öffentliche Bezüge – z.B. Diäten – werden gekürzt. Etc., etc., etc..

 

 

Herzlichst

 

Ihr Günther Kiefer

KG Medien

www.kiefergroup.de