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Im Zentrum von Beirut, kurz nachdem die Explosion von 2.750 Tonnen Ammoniumnitrat die libanesische Hauptstadt erschütterteFoto: Sina Schweikle

 

Die Explosion in Beirut taugt nicht allein für die Erklärung der Dauerkrise im Libanon. Aber die Katastrophe legt offen, dass der libanesische Klüngel keine Zukunft haben darf.

 

Zustandsbeschreibungen oder komplexe Systemanalysen geeignet. Doch was den Menschen in der libanesischen Hauptstadt zugestoßen ist, unterscheidet sich von einer Naturkatastrophe. Auf die kann man sich zwar vorbereiten, aber sie nicht verhindern. Dass knapp 3.000 Tonnen hochentzündliches Ammoniumnitrat den wichtigsten Hafen des Landes zerstören und darüber hinaus im ganzen Land spürbare Verwüstung hinterlassen, war dagegen ganz und gar vermeidbar.

 

Währungsverfall, Wirtschaftskrise, Massenproteste und dann auch noch Corona – der Libanon hat in den letzten Monaten und Jahren eine Vielzahl von Krisen durchlebt. Die Häufung an Problemlagen verschlimmert die Folgen der Katastrophe vom 4. August, könnte aber auch den Blick auf die entscheidenden Ursachen erschweren. Denn im Kern handelt es sich hier um den vorläufigen Höhepunkt von Staatsversagen und Korruption – latente Probleme, die den Libanon seit Jahrzehnten plagen.

 

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